Mobiles Internet

Unterwegs in der Fremde: Die Informationen liegen in der Luft, doch wie komme ich dran? Die Lösung heißt mobiles Internet: Mit einem Notebook oder Handy kann der Reisende auf die Informationsfülle des World Wide Web zugreifen. Als Technologien stehen den Nutzern neben WLAN auch UMTS, HSDPA und schon bald LTE zur Verfügung. Attraktiv wird das Angebot durch die geänderte Preispolitik der Anbieter: Viele Mobilfunkanbieter - wie zum Beispiel T-Mobile, Vodafone, E-Plus, - haben mittlerweile die Anfangspreise fürs mobile Internet gesenkt. Auch der Zugang ins Netz wurde deutlich erleichtert: Betreiber stellen die Handys kostenlos und automatisch aufs mobile Internet ein und offerieren eine Fülle technischer Neuerungen.

Mobiles Internet schafft den Zugang zum Word Wide Web über mobile Geräte wie Laptops und Handys aber auch über PADs oder Smartphones. Im Alltag gibt es zwei Möglichkeiten: Der drahtlose mobile Zugang mit dem Laptop über einen Hotspot nutzt die Technologie WLAN. Er unterscheidet sich äußerlich für den Benutzer kaum von der Arbeitsweise am fest installierten heimischen PC. Handys oder Smartphones setzen Technologien wie UMTS ein und ermöglichen so ein breites Spektrum von neuen Anwendungen.

Mobiles Internet - das kennen viele User meist nur per Laptop: Mit WLAN (Wireless Local Area Network) geht man über ein drahtloses lokales Funknetz mit dem Notebook ins Internet. Möglich wird das durch die sogenannten Hotspots, also öffentliche Internetzugriffspunkte, die oft in Hotels, Restaurants, Flughäfen, Bahnhöfen oder anderen öffentlichen Plätzen für Reisende bereit gestellt werden. Das Notebook erkennt automatisch das WLAN-Signal, per Kreditkarte wird auf der Bezahlseite Onlinezeit gekauft und ab geht´s. Allein die WLAN-Firma FON unterhält in Deutschland 30 000 Hotspots. Der Nachteil dieser Technologie: Wo kein Hotspot ist, da ist kein mobiles Internet. Im Gegensatz dazu kann mobiles Internet über das Funknetz von überall genutzt werden. Stehen heute Funktechnologien wie UMTS, HSDPA und vereinzelt HSDPA+ zur Verfügung wollen die Mobilfunkanbieter schon bald auf LTE umsatteln. Mobiles Internet über LTE soll dann noch einmal um ein Vielfaches schneller sein als bisherige Verfahren.

Die Ursprünge des mobilen Internet reichen bis ins Jahr 2001 zurück. Mit der Entwicklung neuer Technologien der Datenübertragung wurde das mobile Internet als Geschäftsfeld mit großen Gewinnmöglichkeiten von den Mobilfunkbetreibern entdeckt. EGPRS (eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in Mobilfunknetzen der zweiten Generation) oder UMTS (der Mobilfunkstandard der dritten und vorläufig letzten Generation, der noch einmal die Datenmenge bei der Übertragung steigerte) können deutlich mehr Informationen durch den Äther schleusen. Folglich läuft immer mehr Datenverkehr über Mobilfunknetze.